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Die Stadt des "Man of the Millennium

am Rhein

Meine Ersatz-Heimatstadt Mainz


Unser Freund Paul Petersen

Mein Garten

Die Stadt auf den sieben Hügeln:

Jacobsberg
Katzenberg
Draiserberg
Lerchenberg
Römerquelle
Großberg
Kästrich

(Wie Rom, Italien, oder Bamberg)

 

Mainz in römischer Zeit
Mogontiacum war in der römischen Antike ein Ort von herausragender Bedeutung. Den Ursprung der Stadt bildete das Legionslager, das Castrum, an strategisch hervorragender Stelle auf der Anhöhe gegenüber der Mainmündung. Zwei Legionen wurden zur Eroberung des nördlichen Germaniens unter Oberbefehl von Drusus, dem Stiefsohn des Kaisers Augustus, hier stationiert. Ein weiteres Lager entstand bei Weisenau, wohl in der Nähe einer keltischen Siedlung, die den Namen des Gottes Mogon trug. Er war der Namenspatron des Lagers und später der Stadt.

Zu sehen sind verschiedene Fundstücke, die bei den Ausgrabungen des Isis- und Mater Magna Tempels gefunden wurden. Von rechts nach links: Schlangengefäß, grünglasige Öllampe, Jaspis Gemme, kleine Buntmetall-Figur, Steinfragment Gott Sol.

Schnell entwickelte sich Mogontiacum zum militärischen und dann auch zivilen Zentrum der Region. Kaiser nutzten Mainz immer wieder als Hauptquartier bei kriegerischen Unternehmungen. Im Gefolge der rund 12000 Soldaten gründeten sich Siedlungen von Handwerkern und Kaufleuten - und zwar in der Nähe beider Lager. Nach und nach entstanden am Rheinufer verschiedene Häfen. Die Bewohner errichteten alle Bauten, die für eine römische Stadt typisch waren: Tempel, Foren, Wohnhäuser einfacherer Art und Stadtvillen für die wohlhabenden Bürger, Denkmäler für die Götter und Thermen. Außerhalb der Siedlungen entwickelten sich Gräberstraßen. Eine feste Brücke verband Mainz und den kleinen rechtsrheinischen Vorposten Kastel bereits seit 27 n.Chr. Im ersten Jahrhundert entstand auch das Bühnentheater mit10000 Plätzen.

Nach den Unruhen des Vierkaiserjahres 69/70 erbaute man das Lager neu in Stein. Es entstand die römische Wasserleitung, die über 9 Kilometer Frischwasser von Finthen zum Legionslager führte. Vor dem Jahr 90 wurde Mainz Hauptstadt der neuen Provinz Obergermanien.

Die Blüte der Stadt währte über zwei Jahrhunderte bis schließlich im 3. Jahrhundert die germanischen Überfälle die Grenzen des Imperiums, den Limes, zunehmend unsicher machten. Man errichtete um 250 eine steinerne Stadtmauer, die in späteren Jahren mehrfach ein immer kleineres Gebiet umschloss. 368 verwüstete der Alamannenfürst Rando die Stadt, 406 ein zweites Mal die Stämme der Vandalen, Sueben und Alanen. Ihr Angriff traf die Stadt schwer und leitete den Verfall des römischen Mainz ein. http://www.mainz.de/WGAPublisher/online/html/default/mkuz-5t3hsm.de.0 

 

Mogontiacum

Moguntiacum oder Mogontiacum (Mogunt-i-acum: Land des Moguntius) war der keltisch-römische Name eines antiken Ortes an der Stelle des späteren Mainz, der sich von der keltischen Gottheit Mogon (von den Römern mit Apollo gleichgesetzt) ableitete. Die Bezeichnung Moguntiacum statt Mogontiacum leitet sich von der von Tacitus aus dem 1. Jh. n. Chr. überlieferten Schreibweise ab.

Auf dem heute noch 'Kästrich' genannten Hügel wurde zwischen 13/12 v. Chr. ein ca. 36 ha großes Legionslager angelegt, um den römischen Vorstoß unter Drusus in das rechtsrheinische Germanien zu sichern. Nach dem Tod des Drusus wurde ihm bei Mainz ein Kenotaph errichtet, vermutlich der im Kern noch erhaltene so genannte 'Eigelstein'.

Das zuerst mit zwei wechselnden Legionen, später lange mit der legio XXII Primigenia besetzte Lager bestand bis zur Mitte des 4. Jahrhunderts. Moguntiacum war Sitz des Befehlshabers des obergermanischen Heeres bzw. ab 88/89 n. Chr. des Statthalters der Provinz Germania Superior.

In Umfeld des Lagers entwickelte sich im 1. Jahrhundert eine Lagervorstadt (canabae), die zunehmend urbane Züge annahm, auch wenn sie erst in der Spätantike formal zur Stadt (Municipium) wurde (erste Erwähnung als Civitas 297 n.Chr.).

* 13/12 v. Chr. Gründung eines Zweilegionenlagers (ca. 36 ha) im Gebiet des heutigen Mainzer Stadtteils Kästrich
* 1. Jahrhundert Entwicklung einer halbmilitärisch geprägten Lagerstadt in südlicher und südwestlicher Richtung (Gebiet der heutigen Oberstadt). Das zivile Moguntiacum entsteht im Nordosten und Osten (heutige Unterstadt)
* 3. Jahrhundert Stadtmauern umschließen ein der heutigen Innenstadt ähnliches Gebiet
* 4. Jahrhundert Aufgabe des Legionslagers (nachdem die in Mainz stationierte 22. Legion wahrscheinlich durch Bürgerkriegskämpfe bei Mursa im heutigen Jugoslawien aufgerieben wurde).
* Ab ca. 450 n. Chr. Ende der römischen Geschichte von Moguntiacum. 


* Aquäduktreste neben der Unteren Zahlbacher Straße ("Römersteine")
* Tempel der Isis und Mater Magna
* Römisches Bühnentheater am Südbahnhof
* Überreste des spätantiken Stadttors auf dem Kästrich
* Mainzer Römerschiffe
* Drususturm (Eichelstein) auf der Zitadelle.
* Gräberstrasse in Mainz-Weisenau
* Jupitersäule (Rekonstruktion vor dem Landtag Rheinland-Pfalz)
* Ehrenbogen (des Germanicus?) in Mainz-Kastel 

Mogontiacum

Liste der Mainzer Persönlichkeiten 

Müller, Bischof Dr. Gerhard Ludwig 

* 31.12.1947, Mainz- Finthen.
Nach dem Abitur Studium der Philosophie und Theologie in Mainz, München und Freiburg im Breisgau, Assistent an der Katholisch-Theologischen Fakultät in Mainz und 1978 in Mainz zum Priester geweiht.

Peter Cornelius

Komponist, Dichter
* 24.12.1824 (Mainz)  
+ 26.10.1874 (Mainz)

Heinzelmann, Josef

* 1936, Mainz,
war während seines Philologiestudiums 1958–1960 Chefredakteur der Studentenzeitung „nobis“; arbeitete zunächst vor allem journalistisch und für den Funk, glitt dann aber in vielen Funktionen zum Musiktheater (als Dramaturg, Regisseur, Wissenschaftler, Herausgeber und Übersetzer)

Friedrich Carl Friedrich Karl Reichsfreiherr (seit 1701 Reichsgraf) von Schönborn-Buchheim

*   3.03.1674, Mainz
† 26.07.1746, Würzburg
war Fürstbischof von Würzburg und Bamberg und Reichsvizekanzler.
http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Karl_von_Schönborn-Buchheim 

Dinges, Astrid

* 1939, Mainz
Studium in Mainz, Haifa und Mexiko-Stadt. 
Gedichtbände "Die gefiederte Schlange", "Im Wasser der Furcht", "Mitte zwischen uns".
Buchveröffentlichungen bei Brandes & Apsel: "Der Ruf des Roten Jaguars"

Metten, Johannes 

* 1929, Mainz
wohnt in Nieder-Olm und Bacharach.
einer der Schüler von Emy Roeder, bevor er bei Heinrich Kirchner in München studierte..
weiter  
http://www.konz.de/index.php?id=287
Metten, betreibt mit seiner Frau, der Bildhauerin Liesel Metten, eine eigene Gießerei.
http://www.529-bingen.de/?nav=134&pag=11

Harth, Philipp

*    9.07.1885, Mainz (*1887)
+  25.12.1968. Bayrischzell
Bildhauer. Tierplastiken, Holz
http://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Harth

Eichberger, Theodor 

 * 28.12.1835
+            1917
   Dichter
  http://theodor.eichberger.info/dichter/index.html       

 Gutenberg, Johannes

Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Metalllettern (ca. 1397 bis 1468)
*  1396, 1399 und 1400,  Mainz
+                   3.02.1468, Mainz 

Goetz, Curt

*  17.11.1888, Mainz
+  12.09.1960, Grabs (Schweiz)
Sohn des Bernhard, Weinprüfers. verh.
1) 1912 Erna Nitter, Tochter des Friedrich,
2) 1923 Valérie von Martens (eigentlich Pajér von Mayersberg), österr. Schauspielerin.
   http://www.dhs.ch/externe/protect/textes/d/D11831.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Curt_Goetz        

Hans Moldenhauer

*  13.12.1906, Mainz
+  19.10.1987, Spokane, Wash
Musikwissenschaftler,  (evangelisch)

Amer. musical scholar. Emigrated to USA 1938. Founded Spokane Cons. 1942 (pres. from 1946). Lect., Univ. of Washington. Creator and dir. of Moldenhauer Archive, large coll. at Spokane of MSS, letters, documents, etc., relating especially to Webern about whom he wrote the authoritative study Anton von Webern: Chronicle of his Life and Work (NY and London 1978, Ger. trans. 1979).

The ardent music collector and mountain climber Hans Moldenhauer was born in Mainz, Germany, in 1906, and died in 1987. Over the course of forty years he established the Moldenhauer Archives, a matchless resource of musical documents that encompasses music history from the Middle Ages through the 20th century, and about which Moldenhauer said, “the Archives includes not only bricks, but the mortar,” referring to both the great musicians and critical but lesser-known figures that hold it together.